Zauberflöte – ein magisches Game

Altersfreigabe

Über das
Stück

Nach

Wolfgang Amadeus Mozarts "Die Zauberflöte"

Mit

6 Sänger*innen, Klavier und Schlagzeug

Zusammenfassung

Vom öden Alltag in die märchenhafte Welt der königlichen Damen, gefährlichen Ungeheuer und magischen Töne: aus der Musikstunde mit Klavierbegleitung driftet Tamino ab in seine virtuelle Welt. Hier kann er Held sein, aber was passiert mit seinen Freunden?

Immer wenn’s Tamino zu langweilig wird, greift er nach der GameStation. In „seinem“ Spiel mit magischen Tönen ist er ein Held, kämpft gegen gefährliche Ungeheuer, besteht Prüfungen und – trotzdem läuft plötzlich alles aus dem Ruder. Was ist virtuell, was real? Und was passiert mit seinen Freunden?

Das magische Game ist die erste Zauberflöten-Bearbeitung der Taschenoper. Erst nach 14 Jahren Nachdenkens fanden wir ein Konzept, welches den seltsamen Stoff des Originals für Menschen ab dem Grundschulalter sinnvoll und spannend erzählbar macht und Mozarts Musik sinnvoll einsetzt. Die zwei Welten sind wie im Original eng miteinander verwoben, nur streiten bei uns nicht Königin und Priester sondern reale und virtuelle Welt eines Games miteinander. Unsere Inszenierung kommt den Zuschauer*innen so nah, dass die Verwirrung der Hauptfigur Tamino sehr gut mitzuempfinden ist. Dafür sorgen nicht zuletzt Lichtregie und Musik: die Zauberflöte selbst ist personifiziert in einer Figur aus dem Cyberspace, die virtuelle Welt wird musikalisch von einer Vielzahl an Percussionsinstrumenten bestimmt. Die anspruchsvollen Gesangspartien erklingen dabei wie im Original.

 

Gefördert durch

 

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die Bühne

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Besetzung

Besetzung

Musikalische Einrichtung und Arrangement Julian Metzger
Libretto Margrit Dürr
Inszenierung Jakob Mink
Bühne & Kostüme Katia Diegmann
Musikalische Leitung Carl Augustin

Königin, Erste Dame Marie Sofie Jacob
Pamina, Zweite Dame Marlene Metzger, Natalie Helgert
Dritte Dame Margrit Dürr
Tamino Tobias Zepernick, Lawrence Halksworth
Papageno Kolja Martens
Sarastro Tobias Hagge

Piano Linhan Sung, Andrea D´Alonzo, Clemens Wiencke
Percussion Peter Bauer

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Presse

Stimmen

  • 05.10.2021NDR Kultur

    „Mit Spielfreude und Professionalität präsentieren die überwiegend jungen Sängerinnen und Sänger eine auch für Erwachsene faszinierende Version der Zauberflöte. Statt eines Orchesters gibt es ein Klavier und viele Perkussionsinstrumente. Immer wieder wird auch das Publikum einbezogen und darf mitmachen. Am Ende entscheiden sogar alle über den Ausgang des Stücks.“

  • 08.10.2021Unser Lübeck

    „Julian Metzger hat gekonnt alles, was zum Ohrwurm werden kann, neu verkuppelt und dafür, trotz der schmalen Besetzung mit nur je einem Pianisten (sehr zuverlässig Linhan Sung) und Perkussionisten (mit ansteckender Spiellaune Peter A. Bauer), eine verblüffende wie abwechslungsreiche Klangvielfalt gefunden. Dabei helfen auch die Sänger. Grandios wurde etwa das polyphone Gezänk der drei Damen auf Melodicas übertragen. Schon das, wie sie die Instrumente beherrschen, verblüffte. Ein anderes Beispiel ist, wie ganze Arien auf dem Kazoo gesungen oder auf der Nasenflöte artistisch und überaus komisch gespielt werden. Spaß machte das allen Mitwirkenden, auch dem Publikum. Das wird die von Pamina einstudierte Chorpartie von Monostatos‘ Leibgarde bis in die Nacht vor sich hin gesungen haben: „Das klinget so herrlich, das klinget so schön!“

     

  • 07.06.2022Saarbrücker Zeitung

    „virtuos, skurril und komisch zugleich, ohne dass Mozarts Noten denunziert würden….bei interaktiven Passagen mutiert das ganze Publikum zum Opernchor und darf demokratisch mitdiskutieren. Schließlich werden hier nebenbei so wichtige Dinge wie Freundschaft und Verantwortung verhandelt und nebst der Gefahren von Computerspielen auch das Wesen von Heldentum kritisch hinterfragt.“

  • 05.10.2022Lübecker Nachrichten

    „Die Lübecker Taschenoper machte aus Mozarts „Zauberflöte“ eine ebenso freche wie vergnügliche Aufführung für ein junges Publikum“

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  • 11.09.2022blog du wanderer Lucerne Festival

    „Also muss man sich verneigen vor diesen Institutionen wie die Taschenoper Lübeck, die der Oper eine andere Farbe geben, mit einer wahren künstlerischen Würde.“

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